Pfarrkirche Maria Himmelfahrt und 14 Nothelfer
Paul Hornsteins über die Kirche Müswangen aus seinem Buch:
Unsere Kirche hat eine ganz besondere Entstehungsgeschichte. Die frühen Anfänge liegenzwar im Dunkeln. Sie sind noch unerforscht. Vielleicht gehen sie zurück auf ein bronzezeitliche Kultstätte, ein römisches Gebetshäuschen, welches dann im Laufe der Christianisierungin Europa zu einem christlichen Heiligtum geworden ist. – Bekannt ist jedoch, dass die ältesten Teile der heutigen Kirche eine Stiftung der Bürgerinnen und Bürger von Müswangen sind – keine Feudalkirche eines adeligen Geschlechtes. Der Grund für diese Stiftung war nebendem Lobe Gottes die Absicht, dass die Kinder des Dorfes eine Bildung bekamen. Aus der Stiftungsurkunde, welche leider nicht mehr vorhanden ist, wird überliefert, dass der Frühmes-ser die Pflicht hatte, die Kinder in der Bibel, in Lesen, Schreiben, Rechnen usw. zu unterrichten. In all den Jahrhunderten seit der Gründung im 18. Jahrhundert haben die Gläubigen ihre Kirche unterhalten und weiterentwickelt. Heute stehen wir vor einem Kleinod, das vor fast 50 Jahren hätte abgerissen werden sollen...
Tatsächlich war der Abriss 1965 ein Thema und der Denkmalsschutz vermerkte einen schützenswerten und einen unansehndlichen Gebäudeteil. Dem Abbruch trotzend steht Sie aber heute noch da und charakterisiert den Ortsteil Müswangen.
Hier eine Ansicht mit Glockenklängen
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